Gegenkönig, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungGe-gen-kö-nig (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-König
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

dem herrschenden König oder der herrschenden Königin entgegengestellter, von einer Gegenpartei gewählter König

Typische Verbindungen
computergeneriert

König

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenkönig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Freiheit hatte, wir erinnern uns, den Hofnarren aller Zeiten und Länder manchen frechen, flotten Spruch erlaubt, sie bisweilen gar zu einer Art Gegenkönig gemacht.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2002
Da weilt der unglückliche Stanislaus Leszczynski, vor dem sächsischen Gegenkönig fliehend, in den Mauern der Stadt.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 214
Bald darauf erhob sich gegen Karl Robert von Franzien als Gegenkönig.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7183
Aber in Ungarn trat ihm als Gegenkönig der Woiwode von Siebenbürgen, Johann Zapolya, entgegen.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1310
Einen »Verrückten« nennt ein Offizier Jehus jenen Nabi, der von dem Haupt der Jahwe-Nebijim, Elisa, geschickt wurde, um dem Feldherrn die Salbung zum Gegenkönig anzubieten.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 378
Zitationshilfe
„Gegenkönig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenkönig>, abgerufen am 14.10.2019.

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