Gegenbesuch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-gen-be-such (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Besuch
eWDG, 1967

Bedeutung

Besuch, mit dem man den Besuch eines anderen erwidert
Beispiel:
jmdm. einen Gegenbesuch machen, abstatten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Außenminister Besuch Bundespräsident Bundesrepublik Delegation Einladung Führer Gastgeber Herbst Termin Visite abstatten annehmen anstehen aufbrechen einladen eintreffen empfangen folgen fällig geplant laden planen reisen stattfinden verlaufen zugesagt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenbesuch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am heutigen Montag steht uns der weibliche Gegenbesuch ins Haus.
Der Tagesspiegel, 12.08.2002
Dass es einen Gegenbesuch von unserem Planeten geben wird, ist unwahrscheinlich.
Die Zeit, 13.06.2012 (online)
Sie hatten uns einen Gegenbesuch machen wollen, und da sie erfuhren, daß wir im Kurgarten seien, waren sie uns dahin gefolgt.
Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7315
Fast noch schlimmer als das Besuchemachen ist das Empfangen der Gegenbesuche.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24835
Die Ostdeutschen sehen sich gründlich in Westdeutschland um, haben aber viel weniger neugierigen Gegenbesuch zu erwarten.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 102
Zitationshilfe
„Gegenbesuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenbesuch>, abgerufen am 16.06.2019.

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