Gegenbefehl, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-gen-be-fehl (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Befehl
eWDG, 1967

Bedeutung

Befehl, der einen anderen aufhebt
Beispiele:
einen strikten Gegenbefehl erlassen
Befehle und Gegenbefehle kreuzten sich [BrochHuguenau404]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Befehl erteilen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenbefehl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Gegenbefehl des Generals hatte natürlich auf keine Weise die türkischen Artilleriestellungen in diesen wenigen Minuten erreichen können.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 435
Befehle und Gegenbefehle wechselten in rascher Folge, es war stockfinstere Nacht.
Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 70
Erst als das Fiasko für die Grundig-Kasse unübersehbar war, gab der Altindustrielle Gegenbefehl.
Die Zeit, 30.03.1984, Nr. 14
Es gelingt den Verschwörern, Verbindung mit Wien und Stettin herzustellen, dort hat man bereits die Gegenbefehle erhalten.
Der Tagesspiegel, 18.07.2004
Und was hat er übrigens getan, um dieser Ermordung von Fliegern ein Ende zu bereiten, wo doch die schriftliche Weitergabe seines Gegenbefehls unzulässig war?
o. A.: Dreiundfünfzigster Tag. Donnerstag, 7. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4442
Zitationshilfe
„Gegenbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenbefehl>, abgerufen am 14.10.2019.

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