Gefallen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gefallens · Nominativ Plural: Gefallen · wird meist im Singular verwendet
Nebenform veraltet Gefalle · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gefallen · Nominativ Plural: Gefallen
WorttrennungGe-fal-len ● Ge-fal-le (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

(kleine) uneigennützige Hilfeleistung, Liebenswürdigkeit
Beispiele:
jmdm. einen Gefallen tun, erweisen
Sie haben mir hiermit einen großen Gefallen getan!
wollen Sie mir einen (kleinen) Gefallen tun?
jmdn. um einen Gefallen bitten
bitte, tun Sie mir doch den Gefallen und holen Sie mir aus dem Geschäft ein paar Zigaretten
umgangssprachlich, vertraulich tu mir den einzigen Gefallen und sei vorsichtig!
jetzt tu mir den einen Gefallen und stell endlich das Radio ab! (= drückt eine energische Aufforderung aus)
er tat es ihm zu Gefallen

Thesaurus

Synonymgruppe
Gefallen · ↗Gefälligkeit · ↗Liebenswürdigkeit
Synonymgruppe
Benefiz · Gefallen · ↗Vergünstigung · ↗Wohltat · ↗Wohltätigkeit · wohltätige Gabe  ●  ↗Mildtätigkeit  veraltend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Darbietung Einsamkeit Gedanke Gefallen Idee Macht Mißfallen Publikum Regieren Rummel Schauspiel Sportart Treiben Töten Vaterland Vorstellung abgewinnen abschlagen besonder bitten erfinden erregen erweisen finden groß persönlich schulden sonderlich tun ästhetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gefallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn dieses Zeichen zu einem Ort wird, hat der Architekt der Stadt einen Gefallen getan.
Der Tagesspiegel, 21.11.2000
Dem hat man wohl keinen Gefallen getan, ihm die Bahn zurück zu geben.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.2000
Gefallen hat mir an ihm, das weiß ich noch, die weiche Art.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 149
Ich schreibe ihm und tu mir den Gefallen, ich bitte Dich darum.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 12.10.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Um diese Zeit fing er an, an den Frauen Gefallen zu finden.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Grafen Komarowski vor dem Schwurgericht zu Venedig. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 862
Zitationshilfe
„Gefallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefallen#1>, abgerufen am 17.10.2019.

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Gefallen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGe-fal-len (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Gefallen‹ als Letztglied: ↗Nichtgefallen · ↗Selbstgefallen
eWDG, 1967

Bedeutung

an etw., jmdm. Gefallen finden, (sein) Gefallen habenetw., jmdn. gern haben, mögen
Beispiele:
an dieser neuen Mode, dem modernen Tanz findet er kein Gefallen
an seinem Kollegen, seiner Art zu sprechen Gefallen finden
Becker hatte zwar auch an Lieven ein gewisses Gefallen gefunden [SeghersDie Toten6,94]
[alle] die an derart Dingen ihr Gefallen hatten [StormSchimmelr.7,226]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gefallen · ↗Gefälligkeit · ↗Liebenswürdigkeit
Synonymgruppe
Benefiz · Gefallen · ↗Vergünstigung · ↗Wohltat · ↗Wohltätigkeit · wohltätige Gabe  ●  ↗Mildtätigkeit  veraltend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Darbietung Einsamkeit Gedanke Gefallen Idee Macht Mißfallen Publikum Regieren Rummel Schauspiel Sportart Treiben Töten Vaterland Vorstellung abgewinnen abschlagen besonder bitten erfinden erregen erweisen finden groß persönlich schulden sonderlich tun ästhetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gefallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn dieses Zeichen zu einem Ort wird, hat der Architekt der Stadt einen Gefallen getan.
Der Tagesspiegel, 21.11.2000
Dem hat man wohl keinen Gefallen getan, ihm die Bahn zurück zu geben.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.2000
Gefallen hat mir an ihm, das weiß ich noch, die weiche Art.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 149
Ich schreibe ihm und tu mir den Gefallen, ich bitte Dich darum.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 12.10.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Um diese Zeit fing er an, an den Frauen Gefallen zu finden.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Grafen Komarowski vor dem Schwurgericht zu Venedig. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 862
Zitationshilfe
„Gefallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefallen#2>, abgerufen am 17.10.2019.

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