Gefühlswert, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-fühls-wert
WortzerlegungGefühlWert
eWDG, 1967

Bedeutung

Maß an Gefühlen, die mit einem Wort, einem Eindruck verbunden sind
Beispiel:
Neben dem Begrifflichen spielt bei der Bedeutung der Wörter auch der Gefühlswert eine wichtige Rolle [KronasserSemasiologie54]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie für Schumacher stellte für Bahr die Nation einen nicht ersetzbaren Gefühlswert dar.
Süddeutsche Zeitung, 01.07.1996
In der wilhelminischen Zeit wird denn auch die Fahne zum Gefühlswert an sich.
Die Zeit, 19.01.1987, Nr. 03
Sie passen sich dem Text, vor allem seinen Gefühlswerten, in einem charakteristischen Taktwechsel gut an.
Lorenzen, Käte: Angelus Silesius. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 21935
Bei Wörtern, die auf Gefühlswert und Stimmungsgehalt verzichten, darf diese Tarnung unterbleiben.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 100
Es sind Gefühlswerte, die sich ihrer Anerkennung entgegenstellen, nicht Gründe wissenschaftlicher Art.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 50
Zitationshilfe
„Gefühlswert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefühlswert>, abgerufen am 21.05.2019.

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