Gefühlstiefe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-fühls-tie-fe (computergeneriert)
WortzerlegungGefühlTiefe
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
das Buch, Gedicht zeugt von einer großen Gefühlstiefe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber sie sei vor allem intellektuell, ohne die Gefühlstiefe und Improvisationsdichte des Jazz.
Die Zeit, 29.05.2006, Nr. 22
Gefühlstiefe, Eigenart der Ausdrucksweise und meisterhafte Arbeit sichern diesem charaktervollen Werk nachhaltige Wirkung.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Ihm gelang es (wie ähnlich nur Dürer), nordalpine Gefühlstiefe mit südlichem Formensinn rein zu verschmelzen.
Kunstreich, J. S.: Rubens. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 30728
Die gesamte Persönlichkeit trägt eben den Stempel des Flachen, der herabgesetzten Gefühlstiefe und der äußerst dürftigen Gefühlsnachhaltigkeit.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 71
Die deutsche Gefühlstiefe vom weiten Wunderland der Nacht und vom süßen Schall der Nachtigall versinkt in ihren emphatisch überhöhenden Vertonungen allzu leicht im Gefühligen.
Die Welt, 18.06.2003
Zitationshilfe
„Gefühlstiefe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefühlstiefe>, abgerufen am 25.04.2019.

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