Gefühlsseligkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-fühls-se-lig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegunggefühlsselig-keit
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von gefühlsselig

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist vergeblich, die Abwehr seiner Hauptthese auf verstaubte nationale Gefühlsseligkeit zurückzuführen.
Die Zeit, 10.09.1965, Nr. 37
Die christliche Bildkunst aber versank rings umher mehr und mehr in Gefühlsseligkeit.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 259
Intonationsunsicherheiten zeigen sich etwa bei einem Lied von Robert Stolz, das in seiner Gefühlsseligkeit durch Ironie nicht zu brechen ist.
Süddeutsche Zeitung, 08.11.1999
Er hat etwas von der Gefühlsseligkeit des Don Karlos und vom Ideenschwung des Marquis Posa.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 461
Es ist die klassische Zeit der Empfindsamkeit, des Wühlens in den Seelenzuständen, der Selbstbeobachtungen und Selbstbekenntnisse der Tagebücher, der zärtlichen Freundschaften, der Gefühlsseligkeit.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7712
Zitationshilfe
„Gefühlsseligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefühlsseligkeit>, abgerufen am 24.05.2019.

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