Gefühlsausbruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGe-fühls-aus-bruch
WortzerlegungGefühlAusbruch
eWDG, 1967

Bedeutung

plötzliche ungehemmte Gefühlsäußerung
Beispiele:
ein elementarer, plötzlicher Gefühlsausbruch
der Gefühlsausbruch berührte ihn peinlich

Thesaurus

Synonymgruppe
Affekt · Gefühlsausbruch · ↗Gemütsbewegung
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Emotion derartig echt eruptiv fremd gewaltig gleichkommen heftig kollektiv leidenschaftlich neigen plötzlich selten solch spontan ungewohnt ungewöhnlich unkontrolliert wild überraschend überschwenglich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gefühlsausbruch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So einen freudigen Gefühlsausbruch gab es selten beim knallharten Coach.
Bild, 21.10.2003
Das Tor hat ihn wirklich so bewegt, sein Gefühlsausbruch war echt.
Der Tagesspiegel, 23.06.2002
So einen mütterlichen Gefühlsausbruch hatte sie überhaupt noch nicht erlebt.
Nöstlinger, Christine: Gretchen Sackmeier, Hamburg: Oetinger 1988 [1981], S. 79
Liegt es nicht in der Natur des Gefühlsausbruchs, daß er kaum zu kontrollieren ist?
Der Spiegel, 05.02.1996
Er erzählte unzusammenhängend, stockend, durch leidenschaftliche Gefühlsausbrüche vom Wesentlichen abgelenkt.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 1059
Zitationshilfe
„Gefühlsausbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gefühlsausbruch>, abgerufen am 18.04.2019.

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