Gattenwahl

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGat-ten-wahl (computergeneriert)
WortzerlegungGatteWahl
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Bei anderen Vögeln aber geht der Gattenwahl ein langes Werben und Balzen voraus [K. v. FrischLeben240]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch jenseits aller materiellen Hemmnisse wird die »Gattenwahl« immer schwieriger.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Die "Artgemeinschaft" propagiert die "gleichgeartete Gattenwahl" als "Gewähr für gleichgeartete Kinder".
Die Zeit, 31.05.2013, Nr. 16
Auch Ungewitter verbreitete ähnliche Thesen, vermengt mit völkischem und antisemitischem Gedankengut, denn er hielt auf strenge, rassereine Leibeszucht der Deutschen und träumte von "nackter Gattenwahl".
Die Zeit, 10.06.2013, Nr. 02
Im Zeitalter der Reformation dagegen wurde aus religiösen Gründen den Gefühlen das geringste Gewicht bei der Gattenwahl zugebilligt.
Die Welt, 10.12.2005
Sozialrevolutionäre wie Engels, Bebel oder Shaw traten für die sexuelle Utopie der freien Liebe und die freien Gattenwahl der Frauen ein.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 389
Zitationshilfe
„Gattenwahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gattenwahl>, abgerufen am 14.11.2019.

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