Gütigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gütigkeit · Nominativ Plural: Gütigkeiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGü-tig-keit
Wortzerlegunggütig-keit
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben das Gütigsein, die Güte
Beispiele:
In ihm erwachte die Gütigkeit des wahrhaft Starken [WerfelMusa Dagh562]
Ein Reisender ist so gewohnt, / Aus Gütigkeit fürlieb zu nehmen [GoetheFaustI 3076]

Thesaurus

Synonymgruppe
Entgegenkommen · ↗Freundlichkeit · ↗Güte · Gütigkeit · ↗Herzensgüte · ↗Herzlichkeit · ↗Indulgenz · ↗Liebenswürdigkeit · ↗Milde · ↗Mildtätigkeit · ↗Warmherzigkeit · ↗Wohlwollen · ↗Wärme
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit schmeichelnder Gütigkeit verteidigt Luther die Gottlosen mit den Worten Christi.
Taubes, Jacob: Abendländische Eschatologie, München: Matthes und Seitz, 1991 [1947], S. 104
In seiner großen Gütigkeit verließ der Superintendent jedoch gern das eigentliche Lehrgebiet und fragte leutselig nach Dingen aus dem Alltag der Kinder.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 135
Zitationshilfe
„Gütigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gütigkeit>, abgerufen am 12.11.2019.

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