Güteverhandlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGü-te-ver-hand-lung
WortzerlegungGüteVerhandlung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Teil der mündlichen Gerichtsverhandlung, der der gütlichen Beilegung eines Rechtsstreits oder einzelner Streitpunkte dient

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitsgericht Landgericht obligatorisch scheitern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Güteverhandlung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vorsitzende Richter kündigte an, zunächst eine sogenannte Güteverhandlung zu führen.
Die Zeit, 31.10.2012 (online)
Es bleibe auch dabei, dass es in der ersten Instanz eine Güteverhandlung geben soll.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.2001
Auch kann jetzt zur Abkürzung des Gerichtsverfahrens eine zweite Güteverhandlung erfolgen.
Der Tagesspiegel, 18.05.2000
Gütlicher Ausgleich durch Güteverhandlung wird vom Gericht versucht bei fast allen Amtsgerichtsprozessen, auch nach Widerspruch gegen Zahlungsbefehl.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 124
Das Arbeitsgericht hatte in einer Güteverhandlung der Stadt empfohlen, der Polin das Geld zu zahlen.
Die Welt, 29.09.1999
Zitationshilfe
„Güteverhandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Güteverhandlung>, abgerufen am 21.10.2019.

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