Frigidität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFri-gi-di-tät (computergeneriert)
Grundformfrigid
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bei einer Frau   mangelnde sexuelle Erregbarkeit, Unfähigkeit zum Orgasmus
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

frigide · frigid · Frigidität
frigide frigid Adj. ‘gefühlskalt, sexuell nicht erregbar’ (besonders von Frauen); im 19. Jh. (unter Einfluß von frz. frigide?) aus lat. frīgidus ‘kalt, frostig’, zu lat. frigēre ‘erkaltet sein, frieren’. Frigidität f. ‘Gefühlskälte’ (19. Jh.), spätlat. frīgiditās (Genitiv frīgiditātis) ‘Kälte’, frz. frigidité.

Thesaurus

Synonymgruppe
Frigidität · Nicht-Erregbarkeit  ●  Geschlechtskälte  historisch
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Impotenz weiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Frigidität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie verliert nicht ihre Frigidität, dafür wird sie aber selbst Psychoanalytikerin.
Die Zeit, 11.12.1989, Nr. 50
Die weltweit ziemlich häufigen Phänomene Impotenz, Frigidität und mangelhafte Lust blieben dabei ungeregelt.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.1996
Mit Akupunktur kann Frigidität bei Frauen und Impotenz bei Männern oft erfolgreich therapiert werden.
Bild, 23.12.1997
Von Frigidität über Promiskuität bis Partnertausch im Swingerclub, beichten die Damen ihre intimen Neigungen.
Die Welt, 13.04.2000
Auffallend häufig greifen die Autoren zu sexuellen Metaphern für Ausgeschlossenheit und Einsamkeit, zu Onanie, Frigidität, Swinger-Club, Miss-Wahl.
Der Tagesspiegel, 20.07.2003
Zitationshilfe
„Frigidität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Frigidität>, abgerufen am 22.04.2019.

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