Friedenstat, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFrie-dens-tat (computergeneriert)
WortzerlegungFriedenTat
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR
Beispiele:
eine große Friedenstat
durch Friedenstaten zur Versöhnunge beitragen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was seinerzeit als historische Friedenstat gefeiert wurde, hat indessen durchaus als banal zu bezeichnende Ursachen.
Süddeutsche Zeitung, 26.03.2004
Als nihilistische Friedenstat bereitet er den Selbstmord seines ganzen Reiches vor.
Die Zeit, 10.03.1967, Nr. 10
Er stand weltweit in hohem Ansehen, seine Ostpolitik gewann den Nimbus einer Friedenstat, und die Mehrheit der Deutschen war stolz auf diese Auszeichnung.
Die Zeit, 23.02.2006, Nr. 09
Er bittet für die tschechischen Flüchtlinge und prophezeit England und Frankreich den Fluch ihrer jetzigen Bewunderer wegen dieser vermeintlichen Friedenstat.
o. A.: 1938. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 2501
Zitationshilfe
„Friedenstat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Friedenstat>, abgerufen am 13.11.2019.

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