Freifräulein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFrei-fräu-lein (computergeneriert)
WortzerlegungfreiFräulein
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch Adelstitel   Tochter eines Freiherrn
Synonym zu Baronesse

Thesaurus

Synonymgruppe
Baronesse · Freifräulein · ↗Freiin
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst ein Freifräulein sucht seine innere Balance auf dem Hochrad, Schröder mit hilfreich ausgebreiteten Armen zur Seite wissend.
konkret, 1984
Freifräulein oder Freiin, die Tochter eines Freiherrn, wird meist mit Baronesse angeredet.
o. A.: F. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 18112
Die Gemahlin des Grafen heißt »Frau Gräfin« und seine Tochter »Komtesse«; die Gattin eines Barons nennt man »Frau Baronin«, die Tochter »Baronesse«, auch wohl »Freifräulein«.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 10396
In die Schule ging das Freifräulein nicht, die Eltern waren der Meinung, Mädchen heirateten ja sowieso.
Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43
Tatsächlich liefert die Geschichte des westfälischen Freifräuleins eine historische Fallstudie in Sachen deutscher Kultur des frühen 19. Jahrhunderts wie auch der Geschehnisse am nördlichen Bodensee.
Die Zeit, 07.10.1983, Nr. 41
Zitationshilfe
„Freifräulein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Freifräulein>, abgerufen am 17.08.2019.

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