Folgezeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFol-ge-zeit
WortzerlegungFolgeZeit
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben die später folgende Zeit
Beispiele:
die Folgezeit hat meine Bedenken gerechtfertigt
und der Friede war plötzlich hergestellt ... für die ganze Folgezeit meines Breslauer Aufenthaltes [G. Hauptm.3,368]
in der Folgezeitspäter
Beispiel:
die französischen Naturalisten übten in der Folgezeit einen großen Einfluss auf die deutsche Literatur aus

Typische Verbindungen
computergeneriert

abändern agieren anwachsen aufgreifen ausbauen beherrschen bemühen beschränken bestimmen dominieren entstehen entwickeln erlangen erspielen erweisen erweitern herausstellen hervortreten häufen kennzeichnen kontrollieren operieren stabilisieren unmittelbar unternehmen versäumen weigern weiterentwickeln wiederholen ändern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Folgezeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Zeitpunkt war günstig, denn in der Folgezeit gewann der Rat deutlich an Gewicht.
Die Zeit, 02.09.2002, Nr. 35
Nachfragen seiner Frau hat er in der Folgezeit immer abgeblockt.
Der Tagesspiegel, 04.04.2001
Ich traf ihn, was unvermeidlich war, in der Folgezeit öfters.
Hermlin, Stephan: Abendlicht, Leipzig: Reclam 1981 [1979], S. 121
In der Folgezeit scheint sich diese schroff ablehnende Haltung geändert zu haben.
Stöckl, Ernst: Puschkin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 37071
Diese Form wurde bestimmend für die meisten religiösen Gemeinschaften der Folgezeit.
Lau, F.: Armut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20295
Zitationshilfe
„Folgezeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Folgezeit>, abgerufen am 17.06.2019.

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