Fingerschale, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFin-ger-scha-le
WortzerlegungFingerSchale2
eWDG, 1967

Bedeutung

kleine, auf der Tafel stehende Schale, die mit Wasser gefüllt ist und zum Reinigen der Fingerspitzen bei den Mahlzeiten dient
Beispiel:
Sein erstes Bedürfnis nach beendeter Mahlzeit war die Fingerschale mit parfümiertem Wasser [Th. MannZauberb.2,46]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bild 7 stellt die geeignete Serviettenform für die Fingerschale vor.
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 3
Den meist holzigen Rest des Spargels legt man auf den Abfallteller und benützt im Anschluß eine Fingerschale zur Reinigung.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4546
Natürlich ist es schön, wenn zu Austern eine Fingerschale zur Verfügung ist, die man auch für diese benutzen und nicht als willkommenen Wasser-Zitronen-Mix schlürfen sollte.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003
Zitrone wird nachgereicht - in einer Fingerschale mit warmem Wasser und dazu vier Schnitzelchen in Größe einer halbierten Briefmarke.
Die Welt, 31.01.2004
Jede Fingerschale steht auf einem mittelgroßen Teller und ist durch eine Papierserviette von ihm getrennt.
Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 37
Zitationshilfe
„Fingerschale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Fingerschale>, abgerufen am 21.08.2019.

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