Figurengedicht

WorttrennungFi-gu-ren-ge-dicht (computergeneriert)
WortzerlegungFigurGedicht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Literaturwissenschaft Gedicht, dessen Schrift oder Druckbild einen Gegenstand (oftmals den besungenen Gegenstand) nachahmt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Derselben Zeit (Anfang der alexandrinischen Periode) scheinen die ersten Figurengedichte anzugehören.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 285
Es tanzten die Anagramme mit den Lipogrammen, es flatterten Figurengedichte umher, und das Lachen wollte nicht aufhören bei den „Stilübungen“ nach Großmeister Queneau.
Die Zeit, 02.12.1994, Nr. 49
Schon im engeren Bereich einer Buchstabenkunst im strikten Sinn hat man es mit Figurengedichten, Kalligrammen, Typogrammen, „tachistischen“ Graphismen oder Collagen zu tun.
Die Zeit, 09.04.1971, Nr. 15
Zitationshilfe
„Figurengedicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Figurengedicht>, abgerufen am 19.04.2019.

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