Feuerbrand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFeu-er-brand (computergeneriert)
WortzerlegungFeuerBrand
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend, gehoben brennender Gegenstand, mit dem Feuer gelegt, entzündet werden kann
Beispiele:
einen Feuerbrand in ein Haus, eine Scheune, einen Strohhaufen schleudern, werfen
um das ungeheure Grauen ... mit Kugeln und Feuerbränden zu rächen [WerfelMusa Dagh460]

Typische Verbindungen
computergeneriert

schleudern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feuerbrand‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Sturm, der ihn anbläst, schleudert er selbst aus dem Munde Feuerbrände entgegen.
Röhrich, Lutz: Hoffnung. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 28895
Aber was ist das für eine Art, über mich, die ich wehrlos im Bett liege, mit einem derartigen Feuerbrand von Brief herzufallen!
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 291
Bald könnten Honigbienen den Kampf gegen den gefürchteten Feuerbrand aufnehmen.
o. A.: PFLANZENKRANKHEITEN. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
In einem Fenster neben dem Hauptportal entdeckt er eine Gestalt mit einem Feuerbrand.
Die Zeit, 24.10.1969, Nr. 43
Als daher der Mensch den Feuerbrand in die Hand nahm, hatte er sich schon weit aus dem Tierreich herausgelöst.
Krämer, Walter: Geheimnis der Ferne, Leipzig u. a.: Urania-Verlag 1971, S. 23
Zitationshilfe
„Feuerbrand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Feuerbrand>, abgerufen am 19.05.2019.

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