Felsgrund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Felsengrund · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungFels-grund · Fel-sen-grund
WortzerlegungFelsGrund, ↗FelsenGrund
eWDG, 1967

Bedeutung

dichterisch
1.
Synonym zu Felstal
Beispiel:
ein Bach plätscherte im Felsgrund
2.
felsiger Untergrund
Beispiel:
Ihre Stadt sei auf Felsgrund gebaut und also / Unzerstörbar! [BrechtGedichte137]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fiesheit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Felsgrund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einmal tritt die zeichnerische Struktur der Landschaft heraus, dann wieder durch Farbbeimischung die plastische Formation des Felsgrundes.
Die Zeit, 05.09.1980, Nr. 37
Aus ihnen war alle Farbe gewichen, sodass sie auf dem Felsgrund des Gletschertals auf den ersten Blick gar nicht als Pflanzen zu erkennen waren.
Die Zeit, 28.05.2013, Nr. 22
Viele lehnten alle Entwürfe ab, weil sie den Zugang zum Felsgrund der "Fußabdrücke" überbauen und keine Trümmerrelikte wie etwa das Stahlträgerkreuz verwendeten.
Die Welt, 08.01.2004
Gebrochen liegt des Satans Macht und der Wille des Antichrists unter den Mauern Zions, das ist die Burg Gottes, hocherbaut auf des Wortes Felsgrund.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 974
Die Mesolithiker haben dort Mulden aus dem Felsgrund herausgearbeitet, in denen Getreide zerstampft und mit Mahlsteinen zu Mehl oder Grütze zerrieben wurde.
Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 903
Zitationshilfe
„Felsgrund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Felsgrund>, abgerufen am 22.10.2019.

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