Fechtboden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFecht-bo-den (computergeneriert)
WortzerlegungfechtenBoden1
eWDG, 1967

Bedeutung

Studentensprache
siehe auch Fechtsaal

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch muß es auf dem politischen Fechtboden eine Rolle spielen, daß jene Frage, von wem auch immer, wieder aufgeworfen worden ist.
Die Zeit, 10.03.1978, Nr. 11
Sie firmieren als Elf Scharfrichter und haben ihre Wirkungsstätte auf einem ehemaligen studentischen Fechtboden im Hinterhof der Wirtschaft "Zum Goldenen Hirschen", Türkenstraße 28.
Süddeutsche Zeitung, 20.05.1998
Die Stunde auf dem Fechtboden war für mich immer ein Sturm von Hochgefühl und Seligkeit, das Liedersingen wurde mir Gottesdienst und Mysterium.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18475
Was das Fechten anbelangt, so war ich auf dem Fechtboden anfangs recht nachlässig.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4833
Einen Mensurzwang gab es nicht, wohl aber einen regelmäßigen Besuch des Fechtbodens, auf dem mit stumpfen Rappieren gefochten wurde.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Fechtboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Fechtboden>, abgerufen am 20.05.2019.

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