Faustkeil, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFaust-keil (computergeneriert)
WortzerlegungFaustKeil
eWDG, 1967

Bedeutung

Archäologie wichtigstes Gerät der älteren Steinzeit, das, keilförmig bearbeitet, aber noch ohne Schaft, als Werkzeug und Waffe diente

Typische Verbindungen
computergeneriert

Neandertaler Schaber Werkzeug herstellen steinzeitlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Faustkeil‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Faustkeil etwa ist nur ein Stein, doch er trägt die Spuren langwieriger Bearbeitung in Form sorgfältig abgespaltener Splitter.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.1998
Schon auf die Wirkung des Faustkeils waren sie nicht zugeschnitten.
Die Zeit, 20.03.1987, Nr. 13
Der frühere grobe Faustkeil erhielt eine feinere mandelförmige oder dreieckige Gestalt.
Krämer, Walter: Geheimnis der Ferne, Leipzig u. a.: Urania-Verlag 1971, S. 29
Einen hocheleganten, handgroßen Faustkeil kann man in zehn Minuten anfertigen.
Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 364
Die Faustkeile haben eine regelmäßige Form mit geraden oder geschwungenen Schneiden und ovaler, mandelförmiger, herzförmiger, dreieckiger oder zugespitzter Gestalt.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 267
Zitationshilfe
„Faustkeil“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Faustkeil>, abgerufen am 16.09.2019.

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