Fachwerkbau, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFach-werk-bau (computergeneriert)
WortzerlegungFachwerkBau
eWDG, 1967

Bedeutung

Bauwesen
1.
Pl. -ten
in Fachwerkbauweise errichtetes Gebäude
Beispiele:
ein alter, stattlicher, gotischer Fachwerkbau
die wohlbekannten Straßen mit ihren spätmittelalterlichen Fachwerkbauten [le FortTor7]
2.
nur im Singular
siehe auch Fachwerk (Lesart 2)
Beispiel:
der Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts

Typische Verbindungen
computergeneriert

denkmalgeschützt errichtet restauriert schlicht stattlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fachwerkbau‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch seine Geschichte ist bewegt, denn knapp 40 Jahre existierte der total zerstörte Fachwerkbau aus dem Jahre 1529 gar nicht.
Süddeutsche Zeitung, 30.05.1995
In kleinen Städten wurden mit dem Fachwerkbau malerische Wirkungen erzielt.
Welt und Wissen, 1927, Nr. 2, Bd. 16
Denn nur 120 Besucher passen gleichzeitig in den alten Fachwerkbau.
Die Welt, 02.02.2000
Das heutige Stadtbild versucht, Reste des Fachwerkbaus zu bewahren; anstelle vieler zerstörter Häuser wurden ummauerte Gärten angelegt.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 39589
Hier sind noch zahlreiche Fachwerkbauten erkennbar, wenn auch viele vom Putz überdeckt sind.
Erwin Hemke, Neustrelitzer Seengebiet Wesenberg-Mirow-Fürstenberg: Berlin-Leipzig: VEB Tourist-Verlag 1979, S. 24
Zitationshilfe
„Fachwerkbau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Fachwerkbau>, abgerufen am 24.04.2019.

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