Facettenschliff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungFa-cet-ten-schliff (computergeneriert)
WortzerlegungFacetteSchliff1
Ungültige SchreibungFassettenschliff
RechtschreibregelnEinzelfälle
eWDG, 1967

Bedeutung

facettenartiger Schliff
Beispiele:
ein Edelstein mit schönem Facettenschliff
die Schale hat einen kunstvollen Facettenschliff

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit dem ausgehenden Mittelalter wird der Facettenschliff, der Kristallform nachgeahmt, angewendet.
Urania, 1970, Nr. 2
Seine Porzellanschalter auf Glasscheibe mit Facettenschliff würde er genauso vermissen wie seine strenge Kunstlichtästhetik der nackten Glühbirne.
Die Zeit, 18.02.2002, Nr. 07
Seit der Renaissance setzte sich der Facettenschliff für durchsichtige Schmucksteine allg. durch.
o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7150
Im Gegensatz zu dem scharfen Facettenschliff der Edelsteine sind die Halbedelsteine in ihrer muggeligen Form angenehmer.
Popp, Joseph: Zur Einführung. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1915], S. 270
Zitationshilfe
„Facettenschliff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Facettenschliff>, abgerufen am 26.06.2019.

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