Fabelbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFa-bel-buch
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend Sammlung von Fabeln, Geschichten
Beispiele:
ein altes Fabelbuch
bekam ich vom Vater schöne Fabelbücher [Stifter1,197]
bildlich
Beispiel:
Er [der Name Satan] ist schon lang ins Fabelbuch geschrieben (= gehört ins Reich der Phantasie) [GoetheFaustI 2507]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum Geburtstag schenkte Oskar seinem Freund zwei Fabelbücher von Jean de La Fontaine.
Süddeutsche Zeitung, 21.08.1999
Lange Zeit galt es als Fabelbuch, doch erkannte bereits der Humanist G. B. Ramusio seinen hohen Wahrheitsgehalt.
Elwert, W. Th.: Marco Polo. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11310
Im 15. Jh. entnahm man auch anderen Fabelbüchern angebliche Wunder aus Natur und Geschichte, die als Analogie für die unbefleckte Empfängnis gelten sollten.
o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23869
Zitationshilfe
„Fabelbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Fabelbuch>, abgerufen am 14.10.2019.

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