Färbung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Färbung · Nominativ Plural: Färbungen
Aussprache
WorttrennungFär-bung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Färbung‹ als Letztglied: ↗Bakterienfärbung · ↗Blattfärbung · ↗Blaufärbung · ↗Dialektfärbung · ↗Grünfärbung · ↗Himmelsfärbung · ↗Laubfärbung · ↗Rotfärbung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Färben
Beispiele:
die Färbung von Garnen und Geweben
die gleichzeitige Färbung mit mehreren Farbstoffen
für ihr Haar ist eine Färbung besser als eine Tönung
2.
Zusammenspiel der Farbtöne
Beispiele:
das Tier hatte eine besonders schöne Färbung
im Oktober ist die Färbung des Laubs besonders schön
Bernstein ist wegen seiner schönen Färbungen sehr beliebt
bei dieser Wespengattung bestehen in Größe und Färbung weitgehende artliche Unterschiede
daß nämlich Cooks Augen eine gefährliche kaltblaue Färbung angenommen hatten [I. SeidelLabyrinth129]
3.
übertragen in eine bestimmte Richtung zielende Abweichung, Tendenz
Beispiele:
einem Bericht, Vortrag, einer Rede eine bestimmte Färbung geben
die landschaftliche Färbung seiner Sprache verriet seine Herkunft
Früher schien dieser Dillinger Demokrat mit stark sozialistischer Färbung zu sein [Kellerm.Totentanz23]

Thesaurus

Synonymgruppe
Einschlag · ↗Entwicklung · Färbung · ↗Neigung · ↗Richtung · ↗Tendenz · ↗Trend
Assoziationen
  • (die) Mode sein · Konjunktur haben(d) · Szene... · ↗aktuell · dem Zeitgeist entsprechend · ↗gefragt · im Trend liegen(d)  ●  (...) ist das neue (...; ist der / die neue ...)  Jargon, floskelhaft · zum guten Ton gehören(d)  fig. · (voll) im Trend  ugs. · ↗Kult  ugs. · ↗angesagt  ugs. · ↗en vogue  geh., franz. · ↗hip  ugs. · hoch im Kurs stehen  ugs. · im Schwange (sein)  geh. · ↗in (betont, Emphase)  ugs., engl. · in Mode  ugs., Hauptform · ↗kultig  ugs. · ↗sexy  ugs., fig. · ↗trendig  ugs. · ↗trendy  ugs.
  • Schlagseite (haben)  fig.
Synonymgruppe
Farbe · ↗Farbschlag (Züchtung) · Färbung
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Farbgebung · ↗Farbgestaltung · Färbung · ↗Kolorierung · farbliche Gestaltung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gefieder Musterung Sichttiefe Tönung Vokal blaugrün bläulich braun bräunlich charakteristisch dialektal dunkelbraun dunkelrot eigentümlich gelblich goldgelb grünlich mundartlich parteipolitisch purpurn rosarot rostrot rotbraun rötlich spezifisch subjektiv tiefblau verschiedenartig violett wienerisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Färbung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Essen kann man das Ei auf jeden Fall - die Färbung ist überhaupt nicht gefährlich.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2002
Was aber die politische Färbung der neuen Regierung anlangt, so steht es mir schlecht an, mit den Deutschen darüber zu streiten.
Die Zeit, 22.12.1961, Nr. 52
Von den antiken Sprachen hat nur die hebräische Ausdrücke ähnlicher Färbung.
Weber, Max: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1920], S. 61
In einer leicht dialektischen Färbung hatte er diese Worte gesagt.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 25
Dadurch kann das Tier chamäleonartig seine Färbung der herrschenden Farbe der Umgebung anpassen.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 167
Zitationshilfe
„Färbung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Färbung>, abgerufen am 24.10.2019.

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