Euro, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Euros · Nominativ Plural: Euros
Nebenform Euro · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Euro · Nominativ Plural: Euro (bei Mengenangabe)
WorttrennungEu-ro
Wortbildung mit ›Euro‹ als Erstglied: ↗Euro-Bargeld · ↗Euro-Münze · ↗Euro-Umstellung · ↗Euro-Währung · ↗Euro-Währungsgebiet · ↗Eurobond · ↗Eurocent · ↗Eurogebiet · ↗Eurokurs · ↗Euromünze · ↗Euroraum · ↗Euroschein · ↗Eurowährungsgebiet · ↗Eurozone
 ·  mit ›Euro‹ als Binnenglied: ↗1-Euro-Job · ↗1-Euro-Laden · ↗Ein-Euro-Job · ↗Ein-Euro-Laden
 ·  formal verwandt mit: ↗Teuro
DWDS-Vollartikel, 2016

Bedeutung

gemeinsame Währung der Europäischen Union, die nicht von allen Staaten der EU eingeführt wurde
Beispiele:
Die Erholung des Euroraums und die höhere Wettbewerbsfähigkeit dank des schwachen Euros dürften der Exportindustrie Impulse verleihen. [Die Zeit, 28.05.2015 (online)]
Die Mehrheit der griechischen Bürger setzt laut einer Umfrage auf eine Einigung im Schuldenstreit und will den Euro behalten. [Spiegel, 16.06.2015 (online)]
Währenddessen hält die Krise den Wechselkurs des Euro niedrig, weil zwar viele internationale Investoren deutsche Wertpapiere kaufen und sich mit Euros eindecken, zugleich aber Geld aus Südeuropa abziehen und deshalb Euros verkaufen. [Die Zeit, 18.04.2013, Nr. 17]
Von Januar an muss jeder Haushalt verpflichtend Rundfunkgebühren zahlen. Die Gebühr beträgt 17,98 Euro pro Monat und entspricht damit den bisherigen Gebühren für die Nutzung von TV, Radio und Geräten wie Computern in einem Haushalt. [Spiegel, 26.12.2012 (online)]
Peter Dressel hat seine 1000 Euro ins hinterste Fach seines Portemonnaies gesteckt, zwei Fünfhunderter, zwei große Scheine. [Der Spiegel, 17.05.2010, Nr. 20]
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein schwacher, stabiler, starker Euro
als Akkusativobjekt: Euros ausgeben, einsparen, verdienen; [100] Euro, Euros (für etw.) zahlen, bezahlen; etw. kostet [100] Euro, Euros
mit Prädikativ: der Euro ist schwach, stabil
in Präpositionalgruppe/-objekt: [1000] Euro in bar
als Genitivattribut: die Abwertung, Einführung, Schwäche, Stabilität, der Kursanstieg, Kursrückgang des Euro
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Euro m. europäische Währungseinheit und Münze, als Bezeichnung 1995 vorgeschlagen und 2002 als Zahlungsmittel eingeführt. Euro ist eine aus Europa, europäisch gewonnene Kurzform, insofern eine künstliche Bildung. Zuvor bereits als Kompositionsglied, z. B. Eurocard, Eurocheque.

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
EUR · Euro · €  ●  ECU  veraltet · Euroletten  ugs. · Euronen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktie Dollar Euro Höhe Jahr Kursziel Million Monat Preis Prozent ausgeben betragen bezahlen erhalten fallen investieren klettern kosen kosten liegen nachgeben notieren rechnen sinken steigen verdienen verlieren zahlen zehn zulegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Euro‹.

Zitationshilfe
„Euro“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Euro#1>, abgerufen am 17.09.2019.

Weitere Informationen …

Euro, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Euro · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungEu-ro
DWDS-Vollartikel, 2016

Bedeutung

meist in Bezug auf den Fußball, seltener auf den Handball   regelmäßig stattfindender Wettbewerb europäischer Klub- oder Nationalmannschaften
Beispiele:
Schließlich war es Platini [führender Fußballfunktionär], der die Euro auf 24 Teams erweiterte, weil er damit die vielen kleinen osteuropäischen Nationen belohnen wollte, deren Stimmen ihn 2007 zum Uefa-Präsidenten gekürt hatten. [Spiegel, 07.12.2012 (online)]
»Die Euro ist für uns eine Riesensache«, sagt Martin Hausleitner, Generalsekretär des Österreichischen Handball Bundes […], »und wir wollen die damit verbundene Chance nutzen.« [Spiegel, 26.12.2009 (online)]
Allein für die Euro 2004 muss die Europäische Rundfunk Union […] etwa 500 Millionen Euro an den Fußball- Verband Uefa zahlen, deutlich mehr als vor vier Jahren. [Der Tagesspiegel, 01.04.2004]
Der 23-Jährige laboriert bereits seit über acht Monaten an Achillessehnen-Problemen […]. »Über die Euro 2004 muss ich unter diesen Gesichtspunkten nicht nachdenken«, sagte der Dortmunder Abwehrspieler. [Die Welt, 09.12.2003]
Die meisten Lokale leer, die Promenade auch: Der durchschnittliche Belgier erlebt die Euro als Heimspiel, als Wohnzimmerereignis. Nicht als Fest, das die Leute zusammenbringt. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2000]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Euro m. europäische Währungseinheit und Münze, als Bezeichnung 1995 vorgeschlagen und 2002 als Zahlungsmittel eingeführt. Euro ist eine aus Europa, europäisch gewonnene Kurzform, insofern eine künstliche Bildung. Zuvor bereits als Kompositionsglied, z. B. Eurocard, Eurocheque.

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
EUR · Euro · €  ●  ECU  veraltet · Euroletten  ugs. · Euronen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktie Dollar Euro Höhe Jahr Kursziel Million Monat Preis Prozent ausgeben betragen bezahlen erhalten fallen investieren klettern kosen kosten liegen nachgeben notieren rechnen sinken steigen verdienen verlieren zahlen zehn zulegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Euro‹.

Zitationshilfe
„Euro“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Euro#2>, abgerufen am 17.09.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
eurige
Eurhythmie
euretwillen
euretwegen
eurethalben
euro-
Euro-Bargeld
Euro-Gruppe
Euro-Münze
Euro-Staat