Erwünschtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erwünschtheit · Nominativ Plural: Erwünschtheiten
WorttrennungEr-wünscht-heit

Typische Verbindungen
computergeneriert

sozial

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erwünschtheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch merkten die Autoren an, dass bei Tabuthemen häufiger im Sinne "sozialer Erwünschtheit" geantwortet werde.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2002
Einige Menschen etwa sind anfällig für soziale Erwünschtheit, das heißt, sie würden niemals zugeben, eine rechtsradikale Partei zu wählen.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.2002
Fragebogen-Antworten hängen wesentlich von der Fragestellung und der Erwünschtheit einer Antwort ab.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 210
Außerdem waren die Fragen so durchsichtig, dass Gebildete im Sinne der sozialen Erwünschtheit "humanistischere" Antworten gaben, um eine gute Figur zu machen.
Der Tagesspiegel, 08.08.1999
Oder sie mißverstanden die Vorgabe als „normale“ Reaktion, glaubten, die Versuchsleiter erwarteten möglichst viele Nennungen und machten ihre Kreuzchen im Sinne der therapeutischen Erwünschtheit.
Die Zeit, 03.10.1986, Nr. 41
Zitationshilfe
„Erwünschtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Erwünschtheit>, abgerufen am 23.10.2019.

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