Erwägung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Erwägung · Nominativ Plural: Erwägungen
Aussprache
WorttrennungEr-wä-gung
Wortbildung mit ›Erwägung‹ als Letztglied: ↗Billigkeitserwägung · ↗Nützlichkeitserwägung · ↗Zweckmäßigkeitserwägung
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben Prüfung, Überlegung einer Sache im Hinblick auf die möglichen Konsequenzen
Beispiele:
eine kluge, vernünftige, ernsthafte Erwägung einer Frage
politische Erwägungen
nach reiflicher Erwägung einen Kauf abschließen
aus diesen Erwägungen heraus fasste er einen Plan
schon die Erwägung einer solchen Absicht [wurde] als schimpflichste aller Charakterlosigkeiten ... gebrandmarkt [Kisch1,48]
etw. in Erwägung ziehenetw. erwägen
Beispiel:
einen Vorschlag, Gedanken in Erwägung ziehen

Thesaurus

Synonymgruppe
Bedacht · ↗Berechnung · ↗Betrachtung · Erwägung · ↗Gedanke · ↗Kalkül · ↗Reflexion · ↗Vorstellung · ↗Überlegung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

anstellen außenpolitisch ethisch finanziell fiskalisch grundsätzlich humanitär innenpolitisch kommerziell machtpolitisch moralisch parteipolitisch parteitaktisch pragmatisch praktisch prinzipiell rational realpolitisch sachfremd sachlich sicherheitspolitisch steuerlich strategisch taktisch theoretisch wahltaktisch wirtschaftlich zeihen ziehen ökonomisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Erwägung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Beschluß sind für jede dieser Mächte weitreichende Erwägungen verbunden.
Die Welt, 01.02.2006
Aber es wäre verfehlt, sich mit solchen Erwägungen zu beruhigen.
Der Tagesspiegel, 12.08.1999
Kurz war nur die Erwägung gewesen, umzuziehen in ein anderes Hotel.
Born, Nicolas: Die Fälschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1980 [1979], S. 266
Wohl aus drucktechnischen Erwägungen hat man sie nicht weiter benutzt.
Riedel, Friedrich Wilhelm u. a.: Notation. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 43006
Der Zweck dieses Verfahrens wie auch der späteren Verfahren besteht nicht darin, die Fälle einzelnen verbrecherischen Verhaltens zu erfassen; deswegen sind solche Erwägungen hier unerheblich.
o. A.: Siebzigster Tag. Donnerstag, den 28. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2954
Zitationshilfe
„Erwägung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Erwägung>, abgerufen am 20.04.2019.

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