Erdscholle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungErd-schol-le
WortzerlegungErdeScholle1
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
große, schwere Erdschollen polterten in die Grube
Der […] Bursche grub ein Beet um und schlug mit dem Spaten die speckigen Erdschollen in Stücke [RinserLobel7]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er stiefelt nachdenklich über die Erdschollen auf seinen Platz zurück.
Langhoff, Wolfgang: Die Moorsoldaten, Stuttgart: Verl. Neuer Weg 1978 [1935], S. 203
Mit ihnen kann auch umgegrabene Erde eingeebnet oder eine grobe Erdscholle zerkleinert werden.
Der Tagesspiegel, 10.04.2004
Weil sich die riesigen Erdschollen an den Rändern verhaken und wieder rückartig lösen, gerät die Erde ins Wanken.
o. A. [ajh]: San-Andreas Verwerfung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Ihre Wirkung bezweckt auf schwerem Boden ein Zertrümmern nicht zu harter Erdschollen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 50
Bewässerungskanäle bemühen sich, die vertrocknende Erdscholle vor der endgültigen Verwüstung zu bewahren.
Die Zeit, 03.04.2000, Nr. 14
Zitationshilfe
„Erdscholle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Erdscholle>, abgerufen am 16.09.2019.

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