Erbbesitz

GrammatikSubstantiv
WorttrennungErb-be-sitz
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Besitz, den jmd. aus einer Erbschaft erlangt hat u. den er mit der unrichtigen Behauptung, ihm stehe ein Erbrecht daran zu, in Anspruch nimmt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Haider lebt von einem riesigen persönlichen Erbbesitz in Kärnten, der jüdischen Eigentümern in einem arisierungsähnlichen Verfahren abgepreßt worden ist.
Süddeutsche Zeitung, 11.09.1998
Unter allen Umständen sollen Werke der Kunst, der Erbbesitz der gesamten Menschheit, von nationalen und politischen Leidenschaften unangetastet bleiben.
Die Zeit, 14.04.1961, Nr. 16
Unter allen Umständen, und insbesondere auch im Kriege, sollen Werke der Kunst, der Erbbesitz der gesamten Menschheit, von nationalen und politischen Leidenschaften unangetastet bleiben.
Die Zeit, 24.11.1972, Nr. 47
Ramses IV. rühmt sich, keine Waise und keinen Armen geschädigt und niemanden seinen Erbbesitz genommen zu haben.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 265
Zitationshilfe
„Erbbesitz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Erbbesitz>, abgerufen am 26.06.2019.

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