Entscheidungsfrage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungEnt-schei-dungs-fra-ge
WortzerlegungEntscheidungFrage
eWDG, 1967

Bedeutung

Sprachwissenschaft Frage, auf die mit ja oder nein geantwortet werden muss
Beispiel:
›kommst du morgen?‹ ist eine Entscheidungsfrage

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neben dieser grundsätzlichen Entscheidungsfrage bestanden jedoch auch Probleme praktischer Art.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 1849
Hier handelt es sich um schwerwiegende Entscheidungsfragen und nicht um etwas, das leichthin zu entscheiden wäre.
Die Zeit, 13.12.2007, Nr. 51
Die Frage nach den sittlichen Früchten der Reformation wird ihm zur Entscheidungsfrage.
Maron, G.: Schwenckfeld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 36839
Nach Ansicht des schwedischen Atomexperten Hans Blix ist die Herstellung von Nuklearwaffen für den Iran nur eine Frage der klaren Entscheidungsfrage.
Die Welt, 17.02.2005
Die erste Frage, eine Entscheidungsfrage, soll die Kinder veranlassen, über Daniel nachzudenken und seine Beziehung zu Judith zu erfassen, zu verstehen und zu werten.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 166
Zitationshilfe
„Entscheidungsfrage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Entscheidungsfrage>, abgerufen am 17.07.2019.

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