Entlohnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Entlohnung · Nominativ Plural: Entlohnungen
Nebenform schweizerisch Entlöhnung · Substantiv (Femininum)
WorttrennungEnt-loh-nung · Ent-löh-nung
Wortzerlegungentlohnen-ung
Wortbildung mit ›Entlohnung‹ als Erstglied: ↗Entlohnungsfrage · ↗Entlohnungspolitik
eWDG, 1967

Bedeutung

das Entlohnen
Beispiele:
eine gerechte Entlohnung anstreben
eine niedrige, zu hohe, überhöhte Entlohnung
sich für eine neue Form der Entlohnung einsetzen
gute Entlohnung wird geboten

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Arbeitsentgelt · ↗Aufwandsentschädigung · ↗Besoldung · ↗Bezahlung · Bezüge · Einkünfte · ↗Entgelt · Entlohnung · ↗Gage · ↗Gehalt · ↗Gratifikation · ↗Heuer · ↗Honorar · ↗Kostenerstattung · ↗Löhnung · Salair · ↗Tantieme · ↗Verdienst · ↗Vergütung  ●  ↗Abgeltung  österr., schweiz. · ↗Einkommen  Hauptform · Entlöhnung  schweiz. · ↗Lohn  Hauptform · ↗Salär  schweiz.
Oberbegriffe
  • Geld  ●  klingende Münze  fig. · ↗Asche  ugs. · Bares  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Flöhe  ugs. · ↗Heu  ugs. · ↗Kies  ugs. · ↗Knete  ugs. · ↗Kohle  ugs. · Kröten  ugs. · ↗Mammon  geh., abwertend, biblisch · ↗Moneten  ugs. · ↗Moos  ugs. · Mäuse  ugs. · Ocken  ugs. · ↗Patte  ugs. · ↗Penunze  ugs. · ↗Piepen  ugs. · ↗Pulver  ugs. · ↗Rubel  ugs. · ↗Schotter  ugs. · Steine  ugs. · ↗Taler  ugs. · ↗Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Auszahlung · ↗Bezahlung · Entlohnung · ↗Lohnzahlung · ↗Löhnung · ↗Zahlung
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ABM Aktienoption Arbeitsbedingung Arbeitsleistung Arbeitszeit Gefangenenarbeit Leiharbeiter Prämierung Strafgefangener angemessen erfolgsabhängig erfolgsorientiert ertragsabhängig fürstlich gerecht gewinnabhängig koppeln kärglich leistungsabhängig leistungsbezogen leistungsgerecht leistungsorientiert marktgerecht ortsüblich tarifgerecht tariflich ungleich untertariflich variabel übertariflich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Entlohnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die weitere Bereitstellung hätten sie von der Regierung eine Entlohnung gefordert, damit aber keinen Erfolg gehabt.
Die Zeit, 17.07.2013, Nr. 29
Es gibt keine Regelungen über eine angemessene Entlohnung für die Dozenten.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.1999
Das Gehalt entspricht meist kaum der Höhe der Entlohnung eines nicht völlig ungelernten Arbeiters.
Weber, Max: Wissenschaft als Beruf. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1919], S. 898
Mit ihrem Lohn nahmen sie zugleich das Prinzip der Entlohnung an.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 198
Auch die Frage der Entlohnung spielt dabei eine erhebliche Rolle.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 04.03.1936
Zitationshilfe
„Entlohnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Entlohnung>, abgerufen am 24.06.2019.

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