Energeia

WorttrennungEner-geia (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

in der aristotelischen Philosophie   Tätigkeit, Tatkraft, Bereitschaft zum Handeln

Thesaurus

Synonymgruppe
Dynamik · ↗Eifer · ↗Energie · ↗Heftigkeit · ↗Leidenschaft · ↗Leidenschaftlichkeit · ↗Passion · ↗Tatkraft  ●  ↗Feuer  fig. · ↗Herzblut  fig. · Energeia  fachspr., griechisch · ↗Verve  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Griechen hatten das Wort energeia, das - wie eben erzählt - von Aristoteles zu einer Ursache seiner selbst, zu einer Ursache der Kraft mißbraucht worden ist.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 31564
Die Vorzüge der Seele, welche jene vollkommene Tätigkeit (energeia) hervorrufen, bestehen in solchen des Denkens und des Wollens.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7044
Es hat den Charakter des Werkes, des Ergon und nicht nur der Energeia.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 99
Die aristotelischen, längst Allgemeingut gewordenen Begriffe dynamis und energeia wurden in diese Bewertung einbezogen.
Dörrie, H.: Platonismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 15512
Atto V. 6 und vigor V. 7 sind energeia und dunamis, Aktualität und Potenz.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 3150
Zitationshilfe
„Energeia“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Energeia>, abgerufen am 19.04.2019.

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