Endreim, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEnd-reim (computergeneriert)
WortzerlegungEndeReim
eWDG, 1967

Bedeutung

Sprachwissenschaft Reim am Versende

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Endreim ist immer dasselbe Spiel, und doch macht es jedes Mal wieder neue Lust.
Die Zeit, 09.12.2004, Nr. 51
Gemeint war die Ästhetik der Sprache, ihr Rhythmus und ihr Wohlklang, erkennbar an seinem auffälligsten Element, dem Endreim.
Die Welt, 31.10.2000
Es reichte also schon nicht einmal mehr zu einem sauberen Endreim, sondern gerade noch zu einem matten Binnenstabreim.
Süddeutsche Zeitung, 30.05.1998
Wenn man so ein Gedicht langsam hersagte, mit gleichmäßiger Betonung der Endreime, dann war gewissermaßen etwas Stabiles da, worauf man sehen konnte, innerlich versteht sich.
Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Prosa 1906 bis 1926, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1966 [1910], S. 796
Zweifellos ist der Endreim durch das Einfallstor am Mittelrhein aus Gallien herübergedrungen und in Otfrieds Heimat auf den Thron gelangt.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 167
Zitationshilfe
„Endreim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Endreim>, abgerufen am 17.10.2019.

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