Empfindungswelt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEmp-fin-dungs-welt (computergeneriert)
WortzerlegungEmpfindungWelt
eWDG, 1967

Bedeutung

Gefühlswelt
Beispiele:
die tiefe, reiche Empfindungswelt des Künstlers
die gemeinsame Empfindungswelt
eine fremde, gestörte Empfindungswelt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zunächst wird diese neue Literatur von wenigen Lesern assimiliert, dann von einer größeren Zahl, und sie wird zu einem Teil ihrer eigenen Empfindungswelt.
Die Zeit, 01.01.1968, Nr. 01
Sie verfügen weder über eine subjektive Empfindungswelt noch sind sie Träger von Wünschen.
Der Tagesspiegel, 12.01.2001
Das ganze Bild ist abgestimmt auf die Empfindungswelt des Mittelstandes.
Wuttke, Robert: Die Entwicklung der Handelsformen und der Reklame an der Hand der "Illustrierten Zeitung". In: Ruben, Paul (Hg.) Die Reklame, Berlin: Paetel 1914, S. 52
Michelangelo hat ein verblüffend genaues Gespür für die weibliche Empfindungswelt.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002
Heuss sagte, der deutsche Auslandsfunk werde es vermeiden, die tagespolitische Kontoverse der Heimat in die Empfindungswelt der Auslandsdeutschen zu tragen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]
Zitationshilfe
„Empfindungswelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Empfindungswelt>, abgerufen am 22.04.2019.

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