Empfindungslosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEmp-fin-dungs-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungempfindungslos-igkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Fehlen, Ausbleiben der sinnlichen Wahrnehmung, körperliche Gefühllosigkeit
b)
Unfähigkeit zu seelischen Regungen, seelische Gefühllosigkeit, Gefühlskälte

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Laura Freds Empfindungslosigkeit zum ersten Mal bemerkt, spricht sie ihn darauf an.
Die Welt, 03.04.2004
Dieser Zungenschlag ist oft absichtslos und ergibt sich nicht zuletzt aus einer gewissen Empfindungslosigkeit beim Gebrauch der Muttersprache.
Süddeutsche Zeitung, 08.03.2003
Diese hochgradige Empfindungslosigkeit fällt bei den Bettelfakiren und ihren seltsamen Vorführungen besonders auf.
Hagenbeck, John u. Ottmann, Victor: Südasiatische Fahrten und Abenteuer, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924 [1924], S. 124
Man hatte den Eindruck, einer Persönlichkeit von eisiger Ruhe und Empfindungslosigkeit gegenüberzustehen.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Grafen Komarowski vor dem Schwurgericht zu Venedig. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 853
Wieso bemerkte Michaela Schmidtbauers Kleinkariertheit nicht, seine Geltungssucht und Empfindungslosigkeit?
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 910
Zitationshilfe
„Empfindungslosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Empfindungslosigkeit>, abgerufen am 26.04.2019.

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