Empfindungsleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungEmp-fin-dungs-le-ben
WortzerlegungEmpfindungLeben
eWDG, 1967

Bedeutung

Gefühlsleben
Beispiele:
ein reiches, bewegtes, gestörtes Empfindungsleben
das Empfindungsleben eines Menschen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ganze vorausgehende Empfindungsleben, soweit es in der Erinnerung aufbewahrt ist, wirkt nun bei jedem neuen Empfindungserlebnis mit.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Für ihn verfügt seine Jagdbeute über ein menschenähnliches Empfindungsleben und eine gehörige Portion Verstand.
Die Zeit, 12.05.2005, Nr. 20
Herr Busoni gibt aber, abgesehen davon, genug Beweise eines regen und interessanten musikalischen Empfindungslebens.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.02.1903
Musik erscheint als Abbild des menschlichen Empfindungslebens, das seinerseits Abbild der objektiven Realität ist.
o. A.: W. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 16024
Bei jedem auch nur einigermaßen musikalischen Menschen pflegt im Uebrigen gute Musik ein reiches Empfindungsleben auszulösen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1904
Zitationshilfe
„Empfindungsleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Empfindungsleben>, abgerufen am 25.04.2019.

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