Einvernehmung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEin-ver-neh-mung
Wortzerlegungeinvernehmen-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Anhörung · ↗Befragung · ↗Untersuchung · ↗Verhör · ↗Vernehmung  ●  ↗Einvernahme  österr., schweiz. · Einvernehmung  österr., schweiz.
Assoziationen
  • (die) Aussage verweigern · (die) Omertà gilt (für) · (sich) bedeckt halten · aus jemandem ist nichts herauszubekommen · beharrlich schweigen · jede Antwort verweigern · keine Aussage machen · nicht aussagen · nichts sagen · nichts sagen wollen (zu)  ●  ↗(sich) ausschweigen  Hauptform · (den) Mund halten  ugs. · (die) Zähne nicht auseinanderbekommen  ugs. · der Omertà unterworfen (sein)  geh. · ↗dichthalten  ugs. · ↗dichtmachen  ugs. · nicht mit der Sprache herausrücken  ugs. · nicht singen  ugs., Jargon
  • ausfragen · ↗befragen · ↗verhören · ↗vernehmen · zur Rede stellen  ●  ↗inquirieren  veraltend · (jemanden) einvernehmen (bürokrat./jurist.)  fachspr. · ↗(jemanden) grillen  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Trennung sei aber in gegenseitigem Einvernehmung erfolgt, wurde klargestellt.
Die Welt, 24.08.2002
Zusammen mit Rußland und in Einvernehmung mit den befreundeten Mächten habe sich Deutschland dazu entschlossen, den Krieg so rasch wie möglich zu beenden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1939]
In subjektiver Beziehung hat der Angeklagte bei seiner Einvernehmung als Beschuldigter jede Auskunft verweigert.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1920]
Die zweite Quelle bilden die Aussageprotokolle während seiner Einvernehmung durch den Polizeioffizier Avner Löw in Israel.
Die Welt, 13.09.1999
Zitationshilfe
„Einvernehmung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Einvernehmung>, abgerufen am 17.10.2019.

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