Einswerden

WorttrennungEins-wer-den
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben das Gewinnen einer vollkommenen Übereinstimmung; Verschmelzung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Identifikation hat da weniger mit dem Einswerden mit einer konkreten Person zu tun als mit Erkenntnis.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.2003
Was zählt, ist der Rausch der Tiefe, die Reise in Jenseits, das Einswerden mit dem Element.
Die Zeit, 29.06.1990, Nr. 27
Glückseligkeit ist nicht mehr Denken des Denkens, sondern Erfüllung der Liebe im Einswerden des Willens mit seinem Ziel.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 4808
Die Zentralstellung des Begriffes der Offenbarung entspringt dem Hindrängen auf das Ereignis der Austilgung der Selbstsucht und zum Einswerden mit Gott.
Trillhaas, W.: Religionsphilosophie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31689
Da hiernach alle Wesen identisch und gleichsam Teile eines einzigen Ganzen sind, ist ein Einswerden mit dem absoluten Brahman möglich.
Härtel, Herbert: Indien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 22812
Zitationshilfe
„Einswerden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Einswerden>, abgerufen am 16.10.2019.

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