Einbanddeckel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEin-band-de-ckel (computergeneriert)
WortzerlegungEinbandDeckel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

steife Tafel, die den Buchblock vorne oder hinten umgibt u. die mit der anderen Tafel u. dem Rücken den Einband bildet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jahrhundertelang war sie zwischen den Einbanddeckeln eines alten Buches versteckt.
Die Zeit, 15.11.1991, Nr. 47
Schon als es auf mich kam, fehlte der hintere Einbanddeckel.
Die Zeit, 06.04.1979, Nr. 15
Gemeint sind kleinformatige Grafiken, die dazu bestimmt sind, auf die Innenseite des Einbanddeckels von Büchern geklebt zu werden.
Der Tagesspiegel, 02.10.1996
Es waren alte abgegriffene Bücher, ein Einbanddeckel war in der Mitte fast zerbrochen, die Stücke hiengen nur durch Fasern zusammen.
Kafka, Franz: Der Proceß, Frankfurt a. M.: Fischer 1993 [1925], S. 54
Etwa 50 Jahre später ist er als Einbanddeckel einer im Echternacher Skriptorium gefertigten Evangelienhandschrift zu seiner eigentl. Verwendung gelangt.
o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7186
Zitationshilfe
„Einbanddeckel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Einbanddeckel>, abgerufen am 23.09.2019.

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