Eigentümlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Eigentümlichkeit · Nominativ Plural: Eigentümlichkeiten
Aussprache
WorttrennungEi-gen-tüm-lich-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungeigentümlich-keit
Wortbildung mit ›Eigentümlichkeit‹ als Letztglied: ↗Familieneigentümlichkeit · ↗Spracheigentümlichkeit · ↗Stileigentümlichkeit
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Seltsamkeit, Merkwürdigkeit
Beispiele:
er hatte sich allerlei (kuriose, merkwürdige) Eigentümlichkeiten angewöhnt
jmdm. eine (lächerliche) Eigentümlichkeit abgewöhnen
eine Eigentümlichkeit wieder ablegen
die Eigentümlichkeit ihres Lächelns verwunderte allgemein, berührte alle merkwürdig
2.
charakteristischer Zug
entsprechend der Bedeutung von eigentümlich (Lesart 2)
Beispiele:
eine nationale Eigentümlichkeit
seine Eigentümlichkeit wahren
In meiner Eigentümlichkeit lag nichts Unversöhnliches [KügelgenJugenderinnerungen295]

Thesaurus

Synonymgruppe
Besonderheit · Eigentümlichkeit · ↗Idiom · ↗Spezifität
Synonymgruppe
Eigenheit · Eigentümlichkeit · ↗Idiosynkrasie
Synonymgruppe
Attribut · ↗Besonderheit · ↗Charakteristikum · ↗Charakterzug · ↗Duktus · ↗Eigenart · ↗Eigenheit · ↗Eigenschaft · Eigentümlichkeit · ↗Kennzeichen · ↗Manier · ↗Merkmal · ↗Wesensmerkmal · ↗Wesenszug  ●  Attributivum  fachspr., linguistisch · ↗Spezifikum  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Art · ↗Charakter · ↗Eigenart · Eigentümlichkeit · ↗Gepräge · ↗Wesen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Besonderheit Rasse auffällig aufweisen bemerkenswert berechtigt besonder bezeichnend charakterisieren charakteristisch formal gewachsen gewiss hervorstechend hervortreten individuell kennzeichnen körperlich lokal morphologisch national regional schöpferisch spezifisch sprachlich stilistisch strukturell unverwechselbar zusammenhängen Überlieferung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigentümlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Überhaupt registriert er überraschend genau die unterschiedlichen Eigentümlichkeiten der deutschen Länder.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2001
Aber letzten Endes mag man sich nicht von solchen Eigentümlichkeiten trennen.
Der Tagesspiegel, 28.11.1996
Hierbei zeigt sich aber eine weitere Eigentümlichkeit der »angegebenen« Zeit.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 408
Auch sonst war er ein Mann von einigen drolligen Eigentümlichkeiten.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 671
Aber eine Eigentümlichkeit, die ich nur bemerken und nicht erklären kann, hat der Begriff.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5499
Zitationshilfe
„Eigentümlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Eigentümlichkeit>, abgerufen am 24.04.2019.

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