Eigenmächtigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEi-gen-mäch-tig-keit
Wortzerlegungeigenmächtig-keit
eWDG, 1967

Bedeutung

eigene Machtvollkommenheit
Beispiele:
jmdm. etw. als Eigenmächtigkeit auslegen
die Eigenmächtigkeit seines Vorgehens wurde allgemein missbilligt
seine Eigenmächtigkeiten unterlassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

derartig dulden militärisch neigen solch verantworten verzeihen vorwerfen Ärger ärgern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigenmächtigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geschehen könne so etwas heute nur noch durch Eigenmächtigkeit untergeordneter Organe.
Süddeutsche Zeitung, 08.05.2001
Die Liste der Eigenmächtigkeiten des Ministers ist länger als die seiner Erfolge.
Der Spiegel, 19.12.1988
Selbst wenn es ihm zum Vorteil geraten wäre, hätte er mich später getadelt wegen meiner Eigenmächtigkeit.
Rasp, Renate: Ein ungeratener Sohn, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1967, S. 34
Falls Himmler diese Rede gehalten hat, dann würde es sich um eine Eigenmächtigkeit handeln.
o. A.: Einhundertdreiundneunzigster Tag. Freitag, 2. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 26756
Balla ließ sich den Mischer vorführen und verübelte Nick nicht länger die Eigenmächtigkeit.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 962
Zitationshilfe
„Eigenmächtigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Eigenmächtigkeit>, abgerufen am 17.10.2019.

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