Ehrsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungEhr-sucht (computergeneriert)
WortzerlegungEhreSucht
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben übertriebener Ehrgeiz
Beispiel:
glühende Ehrsucht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Habsucht Herrschsucht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ehrsucht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine ungesunde Ehrsucht habe sich entfesselt, und man kehre den Zielen der Revolution, insbesondere dem Sozialismus und der Agrarreform, den Rücken.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
So wurde er zu einer Gestalt Shakespeareschen Formats, von Ehrsucht und Machtgier blind fortgerissen, in ein verhängnisvolles Geschick, dessen düstere Schatten seinen Nachruhm verdunkeln.
Die Zeit, 26.05.1967, Nr. 21
Schiller akzeptiert und findet im Gegenzug für ein neues Stück Ifflands den wirkungsvollen Titel »Verbrechen aus Ehrsucht«.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 182
Kasper nahm sich das Leben, da er in seiner übertriebenen Ehrsucht die Schande nicht ertragen konnte, der Sohn eines gemeinen Diebes zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 28.04.2001
Hier ist vom Stiften die Rede, von einer schönen Beschäftigung also, bei der sich Philanthropie und Reklame, Freigebigkeit und Ehrsucht wunderbar vertragen.
Die Zeit, 11.03.1983, Nr. 11
Zitationshilfe
„Ehrsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ehrsucht>, abgerufen am 18.06.2019.

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