Ehrenname, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEh-ren-na-me (computergeneriert)
WortzerlegungEhreName
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
ehrender Beiname
  z. B. »Karl der Kühne«
b)
DDR als Ehrung an eine Person, Institution o. Ä. verliehener Name

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin drauf und dran, ihn zu einem Ehrennamen zu erklären.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.1996
Einheiten der SED-Jugendorganisation FDJ bewarben sich um den vermeintlichen Ehrennamen.
Die Welt, 24.03.1999
Sie nahm sich auch nicht vor, den Schimpfnamen in einen Ehrennamen zu verwandeln.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 195
Ihr Abzeichen, ein goldenes N auf rotem Grund, trug dem der alten Sozialdemokratie nahestehenden Bund bald den Ehrennamen "das rote N" ein.
Annemarie Lange, Berliner Müggelsee Köpenick-Schmöckwitz-Erkner: Leipzig: VEB F.A. Brockhaus Verlag 1968, S. 5
Er erhielt dafür den Ehrennamen Bosko nach einem seinerzeit sehr berühmten Taschenspieler.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4803
Zitationshilfe
„Ehrenname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ehrenname>, abgerufen am 24.10.2019.

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