Effektivlohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEf-fek-tiv-lohn (computergeneriert)
WortzerlegungeffektivLohn
eWDG, 1967

Bedeutung

tatsächlicher Lohn
Beispiel:
der Effektivlohn lag wesentlich höher als der Tariflohn

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abstand Differenz Erhöhung Tariflohn gezahlt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Effektivlohn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei geht die Entwicklung der Effektivlöhne in vielen Wirtschaftszweigen nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit noch erheblich rascher vor sich.
Die Zeit, 03.08.1973, Nr. 32
Begrüßt wird ausdrücklich, daß der Markt diese Entwicklung korrigiert und nun vielfach Effektivlöhne unterhalb der Tariflöhne gezahlt werden.
Die Welt, 10.06.1999
Nirgendwo in Deutschland gibt es niedrigere Effektivlöhne, nirgendwo spielt die Tarifbindung eine so untergeordnete Rolle wie dort.
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2002
Den Unterschied zwischen dem Effektivlohn und dem Tariflohn nennt man Lohndrift.
o. A. [Bar]: Lohndrift. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]
Die Effektivlöhne liegen laut IG Metall im Osten etwa 30 Prozent unter Westniveau.
Der Tagesspiegel, 19.02.2003
Zitationshilfe
„Effektivlohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Effektivlohn>, abgerufen am 26.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Effektivleistung
Effektivität
Effektivierung
effektivieren
Effektivgewicht
Effektivstärke
Effektivverzinsung
Effektivwert
Effektivzins
Effektkohle