Effekten

GrammatikSubstantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungEf-fek-ten
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Effekten‹ als Erstglied: ↗Effektenabteilung · ↗Effektenbank · ↗Effektenbestand · ↗Effektenbörse · ↗Effektendepot · ↗Effektendiskont · ↗Effektengeschäft · ↗Effektengiroverkehr · ↗Effektenhandel · ↗Effektenhändler · ↗Effektenmarkt · ↗Effektenplacierung · ↗Effektenplatzierung · ↗Effektenscheck · ↗Effektenverwahrung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Bankwesen Wertpapiere
Beispiele:
ausländische Effekten
der Kurswert der Effekten
2.
veraltet bewegliche Habe
Beispiele:
seine Effekten wurden durchsucht
in einem ... Scheibenwagen, den mein Vater aus den Effekten eines abgehenden englischen Gesandten in Petersburg erstanden hatte [KügelgenJugenderinnerungen14]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Effekten · Effektenbörse
Effekten Plur. ‘Wertpapiere, bewegliche Habe’, kaufmannssprachliche Entlehnung (1. Hälfte 17. Jh., zunächst im Sinne von ‘Handelswaren, Wertpapiere’, öfters Effecti, auch Effetti) aus ital. effetti Plur. ‘Vermögen, Besitztümer, Wertpapiere, Kreditbriefe’ (dieses nach mfrz. frz. effets Plur. ‘bewegliche Habe, Wertpapiere, Wechsel’, frz. auch ‘Kleidungsstücke, Wäsche’), in der Form beeinflußt durch letztlich zugrundeliegendes lat. effectus (s. ↗Effekt). Seit Mitte des 18. Jhs. wird Effekten (wie frz. effets) auch in der Allgemeinsprache für ‘Habseligkeiten, Gepäck, Kleidungsstücke’ gebraucht. Effektenbörse f. Börse, an der Wertpapiere gehandelt werden (19. Jh.).

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Handelspapier · ↗Wertpapier  ●  Effekten  Plural · ↗Wertschrift  schweiz. · ↗Papier  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blende Debitor akustisch dreidimensional extern geizen grafisch grell haschen klanglich knallig malerisch melodramatisch multimedial optisch plakativ positiv psychedelisch pyrotechnisch saisonal schrill synergetisch szenisch theatralisch thermisch unerwünscht verblüffend visuell vordergründig Überblendung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Effekten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Übergänge lassen sich mit Effekten versehen, unerwünschte Szenen kann man herausschneiden.
C't, 2000, Nr. 21
Beim privaten Verbrauch sei nicht mit stimulierenden Effekten zu rechnen.
Süddeutsche Zeitung, 16.08.1996
Was du an Effekten weniger erhältst, wird dir natürlich demnächst in anderer Form ersetzt werden.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 947
Wir müssen uns mit dem Aufdecken von Effekten der gegenseitigen Durchdringung bescheiden.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 106
Zu den raffiniert ausgesuchten Effekten gehört die Verwendung der Fl. in ihren tiefsten Lagen, wobei sie gern unter die anderen Holzbläser geführt werden.
Albrecht, Hans: Impressionismus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 43708
Zitationshilfe
„Effekten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Effekten>, abgerufen am 19.08.2019.

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