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Durchschnittsmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDurch-schnitts-mensch
WortzerlegungDurchschnittMensch1
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Du nennst ihn nett, nennst ihn eben nur ansprechend und willst damit sagen, daß er ein Durchschnittsmensch […] ist [Th. MannBetrogene9,971]

Thesaurus

Synonymgruppe
Durchschnittsbürger · Durchschnittsmensch · Max Mustermann · gewöhnliche(r) Sterbliche(r)  ●  (Person) von nebenan  variabel · Lieschen Müller  ugs. · ↗Normalo  ugs. · Normalsterblicher  ugs. · Otto Normalbürger  ugs. · Otto Normalverbraucher  ugs. · ↗Stino  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Krethi und Plethi · ↗alle · alle Welt · egal wer · ↗jeder · jeder beliebige · jeder dahergelaufene · jeder x-beliebige · ↗jedermann · ↗sonst wer · wer auch immer · wer immer (...)  ●  Hinz und Kunz  ugs. · Jan und Jedermann  ugs.
  • Leute wie du und ich · Menschen wie du und ich · die einfachen Leute · die kleinen Leute · einfache Leute · kleine Leute  ●  (der) Mann von der Straße  fig. · (der) kleine Mann  fig.
  • Otto Normalverbraucher · normale Leute · normale Menschen  ●  Frau Mustermann  ugs. · Leute von nebenan  ugs. · Lieschen Müller  ugs. · Menschen wie du und ich  ugs.
  • (das) gemeine Volk · ↗(die) Allgemeinheit · (die) Menschen (in einem Gebiet) · (die) breite Masse  ●  ↗(die) Leute  ugs. · ↗alle  ugs. · man allgemein  ugs.
  • (ein) gewöhnlicher Sterblicher · Mensch unter Menschen · kein Supermann · keine Superfrau
  • Plebs · ↗Sippschaft · niederes Volk  ●  White trash  engl. · ↗Abschaum  derb · Asis  derb · ↗Asoziale  derb · ↗Bagage  ugs. · ↗Bodensatz  ugs. · ↗Brut  derb · ↗Gelichter (lit.)  geh., veraltet · ↗Geschmeiß  geh. · ↗Gesindel  derb · ↗Gesocks  derb · Gschleaf  ugs., bair. · Gschwerl  ugs., bair. · Kanaken  derb · ↗Kroppzeug  derb, norddeutsch · ↗Lumpenpack  derb · ↗Mischpoke  derb · ↗Mob  derb · ↗Pack  derb · Paselacken  derb, ruhrdt. · ↗Pöbel  derb · Volks  ugs., regional
  • (ein) geregeltes Dasein · (ein) geregeltes Leben (führen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Empfinden Held gebildet gewöhnlich heutig normal sogenannt statistisch verständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Durchschnittsmensch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am verhängnisvollsten wirkt sich die Ausrichtung am Durchschnittsmenschen auf die deutsche Kultur aus.
Süddeutsche Zeitung, 28.07.2000
So etwas können Durchschnittsmenschen, die sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen als für dicke Bücher, dann auch besser verstehen.
Die Zeit, 25.01.1988, Nr. 04
Der sündige Durchschnittsmensch kann sich nicht entbrechen, rot rot, süß süß, warm warm, schön schön zu nennen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 25918
Das trifft auf den »Durchschnittsmenschen« ebenso zu wie auf das Genie.
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 232
Kann Ihre Stelle da draußen nicht von einem phantasielosen Durchschnittsmenschen ausgefüllt werden, von der Sorte, von der 12 auf ein Dutzend gehen?
Ardenne, Manfred v.: Ein glückliches Leben für Technik und Forschung: Berlin: Verlag der Nation 1976, S. 315
Zitationshilfe
„Durchschnittsmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Durchschnittsmensch>, abgerufen am 17.08.2019.

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