Druckbogen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDruck-bo-gen
WortzerlegungDruck2Bogen2
eWDG, 1967

Bedeutung

Druckerei einseitig oder zweiseitig bedruckter Papierbogen, der gefaltet, aufgeschnitten und an die Buchbinderei weitergegeben wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während ersteres ein eher wortkarger Akt ist, füllt die Agitation für letzteres zahllose Druckbogen.
o. A.: DIE WISSENSCHAFT ZERBRICHT SICH DEN KOPF DER NATION. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1991]
Leider konnte die Korrektur aus technischen Gründen nicht mehr auf dem betreffenden Druckbogen vorgenommen werden.
C't, 1998, Nr. 24
Mitten in der Arbeit an den letzten Druckbogen besuchte mich die weibliche Vertrauensperson meines Wahlkreises.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1790
Gegen ein »dem Risiko gemäßes Interesse« kann der Verfasser einen Vorschuß von 5 fl. pro Druckbogen erhalten.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 24335
Wenn der Gedankengang überlegt und durch einige Stichworte festgehalten war, konnte ein Druckbogen Text in etwa zwei Stunden diktiert werden.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Druckbogen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Druckbogen>, abgerufen am 15.09.2019.

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