Drohwort, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungDroh-wort
WortzerlegungdrohenWort
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

drohende Äußerung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht jeder, denke ich stolz, bringt im Todeskampf noch ein Stakkato von Drohworten heraus.
Die Zeit, 03.01.2000, Nr. 01
Die mexikanischen Begleiter des Irdenen Kruges verließen mit Drohworten den Saal.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 137
Wieder vermied ich es, das entscheidende Wort, diesmal das zur Herabsetzung meiner Existenz als hygienisches und damit als soziales Wesen verwendete Drohwort Schuppen, zu wiederholen.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 26
Wann immer öffentlich von Kindern und Familien die Rede ist, fallen unweigerlich Drohwörter wie Armutsrisiko, Karriereknick oder Freiheitsverzicht.
Der Tagesspiegel, 13.01.2005
Da sie schon 605 entstanden ist und nur Drohworte enthalten hat, kann sie nicht mit dem heutigen Jb. identisch sein.
Werbeck, W.: Jeremiabuch. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 28690
Zitationshilfe
„Drohwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Drohwort>, abgerufen am 23.05.2019.

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