Dreiklassenwahlrecht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungDrei-klas-sen-wahl-recht
WortzerlegungdreiKlasseWahlrecht
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch preußisches Wahlrecht vor 1918, das nach drei Steuerklassen abgestuft war

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschaffung Preuße Wahlkultur preußisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dreiklassenwahlrecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein solches Denken hat das preußische Dreiklassenwahlrecht gekennzeichnet, führt also zurück in die Zeit vor 1918.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.1998
Die Verhältnisse im Kaiserreich mit dem schreiend ungerechten preußischen Dreiklassenwahlrecht empörten sie.
Die Zeit, 11.08.2008, Nr. 32
Man erhoffte sich von seinem Ausgang das Ende des Dreiklassenwahlrechts und der Herrschaft der alten Feudalschichten.
Schrey, H.-H.: Krieg. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 30336
Die Einführung der geheimen, direkten Wahl würde erst die Möglichkeit des Wählens unter dem Dreiklassenwahlrecht schaffen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1912
Trotz des Dreiklassenwahlrechtes gelang es 1902 der Arbeiterschaft, den Redakteur der sozialdemokratischen Mecklenburgischen Volkszeitung ", Emil Groth, in die Bürgervertretung zu wählen.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 131
Zitationshilfe
„Dreiklassenwahlrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Dreiklassenwahlrecht>, abgerufen am 20.08.2019.

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